Impulse

Hier findest du geistliche Impulse und Ermutigung für deinen Tag.

/// Gerne kannst du diese Seite mit deinen Ideen und Impulsen mitgestalten.

Hierzu kannst du mir deine Tipps und Impulse schicken:

simon.josenhans@cvjm-echterdingen.de ///

Vielen Dank

Worship für Klein und Gross

For Kids

For Youth

Videoimpulse für Teens und Jugendliche

Das Bibel Projekt

"Das Gesetz"

Das Bibel Projekt

"Die Bündnisse Gottes"

Das Bibel Projekt

"Der Messias"

Das Bibel Projekt

Wie man die Bibel liest: Was ist die Bibel?

Das Bibel Projekt

Die gute Nachricht vom Königreich Gottes

Das Bibel Projekt

"Matthäus

1 - 13"

Das Bibel Projekt

"Himmel und Erde"

Das Bibel Projekt

"Die Heiligkeit Gottes"

JESUSHOUSE STREAM

/// A NEW WAY TO BE A HUMAN ///

A New Way To Be Happy

A New Way To Be Loved

A New Way To Be You

A New Way To Be Save

A New Way To Be Alive

Was ist der Sinn meines Lebens

JESUSHOUSE /// Q & A

Challenge Christsein -

"Was darf ich als Christ?"

&

Warum lässt Gott so etwas wie Corona zu?

Gemeinsam die Bibel entdecken

Philippus und der äthiopische Schatzmeister - Apostelgeschichte 8, 26 - 40

26 Zu Philippus aber sagte ein Engel des Herrn: »Geh nach Süden auf der einsamen Straße, die von Jerusalem nach Gaza führt.« 27 Philippus ging und begegnete auf dem Weg dem Schatzmeister Äthiopiens, einem Eunuchen der äthiopischen Königin, der großen Einfluss hatte. Er war nach Jerusalem gekommen, um dort anzubeten, 28 und befand sich nun auf dem Heimweg. Er saß in seinem Wagen und las im Buch des Propheten Jesaja. 29 Der Heilige Geist sagte zu Philippus: »Lauf hinüber und geh neben dem Wagen her.« 30 Da lief Philippus hin und hörte, wie der Mann aus dem Propheten Jesaja las. Er fragte ihn: »Verstehst du auch, was du da liest?« 31 Der Mann erwiderte: »Wie soll ich es verstehen, wenn es mir niemand erklärt?« Und er bat Philippus, einzusteigen und sich neben ihn zu setzen. 32 Er hatte gerade folgende Schriftstelle gelesen: »Er wurde wie ein Schaf zum Schlachten geführt. Und wie ein Lamm vor dem Scherer verstummt, so machte er den Mund nicht auf. 33 Er wurde gedemütigt und erfuhr kein gerechtes Urteil. Wer kann von seinen Nachkommen sprechen? Denn sein Leben wurde von der Erde fortgenommen.« 34 Der Hofbeamte fragte Philippus: »Von wem spricht der Prophet? Von sich selbst oder von jemand anderem?« 35 Da begann Philippus bei dieser Schriftstelle und erklärte ihm die gute Botschaft von Jesus. 36-37 Unterwegs kamen sie an einem Gewässer vorbei, und der Hofbeamte meinte: »Sieh, da ist Wasser! Kann ich mich nicht hier taufen lassen?« 38 Er ließ den Wagen anhalten. Sie stiegen in das Wasser, und Philippus taufte ihn. 39 Als sie wieder aus dem Wasser herauskamen, nahm der Geist Gottes Philippus fort und der Hofbeamte sah ihn nicht mehr. Aber er setzte seine Reise voller Freude fort. 40 Philippus fand sich in der Stadt Aschdod wieder. Er verkündete die Botschaft Gottes dort und in jeder Stadt auf dem Weg, bis er nach Cäsarea kam.


  1. Lies Apostelgeschichte 8, 26-40 und notiere deine Fragen und Erkenntnisse aus dem Text.

Zum Bsp.:
  • Wie war die Begegnung mit dem Engel Gottes ?
  • Was hat Philippus motiviert hinzugehen ?
  • Was ist ein Eunuch ?
  • Warum spricht beim zweiten Mal nicht wieder der Engel, sondern der Heilige Geist ?
  • Wie hat sich der äthiopische Schatzmeister gefühlt ?
  • ... ?
  1. Teile deine Fragen und Erkenntnisse mit deinen Freunden.

Es ist spannend, sich über die Fragen und Erkenntnisse aus dem Wort Gottes mitden Anderen auszutauschen.
  • Was sind deine Fragen?
  • Was ist dir wichtig geworden? (Erkenntnisse)
  • Was hast du über Gott gelernt?
  • Was haben die Menschen in dem Text mit Gott erlebt und gelernt?
  • Was nimmst du für dich mit und wie kannst du es praktisch umsetzen?

"Schon der Hammer; ich meine … der Eunuch hat gerade ein paar Sätze aus der Bibel gelesen und schon will er sich taufen lassen. Also der hat kapiert, wer Gott ist!"

Tim, 12 Jahre alt

Zuhause um Zehn - Impulse und Ideen für Kinder und Jugendliche

Langweilig zu Hause?

Fällt euch die Decke auf den Kopf?

Hier findest du jeden Morgen um 10 Uhr

coole Ideen und Impulse für deinen Tag.

https://www.zuhauseumzehn.de/


2 Minuten Andachten von Dieter Braun

Unfassbar… (Markus 2, 12)

Wir haben so etwas noch nie gesehen. (Markus 2, 12)

Eine Fischerhütte… eine Fischerhütte am See Genezareth.

Vollgestopft wie eine Sardinenbüchse.

Die Leute darin stehen eng zusammengedrängt.

Sie hören auf das, was Jesus erzählt.

Plötzlich beginnen die Öllampen zu wackeln.

Man hört dumpfe Schläge.

Risse zeigen sich in der Decke.

Der Kalk beginnt zu rieseln.

Und dann fällt plötzlich das Licht von oben in den kleinen, dunklen Raum.

Eine Lücke entsteht – grad so groß, dass man eine Matratze hindurchzwängen und hinunterlassen kann.

Und dann liegt er da… ein gelähmter Mann… direkt vor den Füssen von Jesus.

Was für ein Augenblick!

Der Hauseigentümer ist fassungslos… wer soll den Sachschaden bezahlen?

Die anderen Leute sind nicht weniger entsetzt…

Alle sehen sie nach oben, starren auf die vier Männer, die dort durch das Loch in der Decke sehen und alle, alle sind sich einig: Das… ist eine Unverschämtheit!

Nur Jesus steht da und sagt: Das? Das ist nicht unverschämt. Das ist Glauben!

Glauben, der sich was traut, der ihm… der Jesus… alles zutraut.

Als Jesus die vier Freunde dort oben auf dem Dach sieht,

die alle Hoffnung auf ihn setzen,

da sagt er zu dem Mann vor sich: „Deine Sünden sind dir vergeben“.

Und dann… heilt er ihn auch körperlich.

So ist Jesus.

Er macht immer ganze Sache.

Er sieht den ganzen Menschen – den inneren und den äußeren.

Er sieht unsere Schuld, die Krankheit, die uns von innen zerfrisst,

und er sieht das, was den Körper leiden lässt.

Damals in Kapernaum ist der Gelähmte am Schluss aufrecht hinausgegangen.

Innerlich und äußerlich geheilt.

Und die Leute standen da und sagten: Augenblick… das gibt’s doch gar nicht!

Das ist unfassbar!

So etwas haben wir noch nie gesehen!

So dermaßen wertvoll… (Matthäus 13, 45-46 )

Die Leute, die um Jesus herumstehen und hören, was er da gerade erzählt hat,

schütteln verständnislos die Köpfe.

Nein – also wirklich – wer würde das tun?

Alles verkaufen, um eine einzige Perle zu erwerben.

Alles: Haus, Hof, Viehzeugs, Kühlschrank samt Inhalt, Klamotten, Smartphone, die Playstation, das nagelneue iPad, alles…

Alles heißt alles.

Das ist doch bescheuert – oder?

Perlenexperte hin oder her – der Mann muss einen an der Schüssel haben,

wenn er wirklich alles verkauft, nur… um eine einzige Perle zu erwerben,

die er ja nachher auf gar keinen Fall wieder gewinnbringend weiterverkaufen will,

weil er das bemerkenswerte Stück ja dann wieder verlieren würde.

Also… was soll das für ein Geschäft sein?

Irgendwie… das muss ein schlechter Kaufmann sein, der so handelt.

Wirklich Jesus – das ist eine schräge Geschichte!

Und so soll das mit dem Reich Gottes sein?

So wie mit einem Kaufmann, der alles verkauft, was er hat,

nur um eine einzige Perle zu kaufen?

Also wirklich… ist der Preis, den er für sie bezahlt, nicht zu hoch?

Jesus sieht die Leute an, die um ihn herumstehen.

Er… sagt kein Wort, aber sein Blick verrät es: Ihr habt recht!

Kein Mensch auf dieser Erde würde so handeln.

Kein Mensch würde so viel riskieren… so viel einsetzen… keiner!

Aber Gott… Gott handelt so!

Darum hat er den Himmel verlassen und ist auf diese Welt gekommen.

Darum hat er alles gegeben, bis in den Tod.

Darum hat er den Tod überwunden.

Das alles hat er nur aus einem Grund getan…

um das zu gewinnen, was ihm am wertvollsten ist: Dich!

So ist das mit Jesus.

Für dich ist ihm kein Preis zu hoch.

So wertvoll bist du ihm.

Lies selbst im Original nach: Bibel, Matthäus 13, 45-46


Ein Mensch… (Matthäus 9,9)

Und als Jesus von dort wegging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen… (Matthäus 9,9)

Die Situation war milde gesagt… bescheiden.

Die Römische Armee stand als Besatzungsmacht im Land.

Die eigenen Leute hatten nichts mehr zu sagen.

Die Weltmacht Rom hat alles diktiert und… hat abkassiert.

An jedes Eck, an jede wichtige Straße, an jedes Stadttor haben sie einen Zolleinnehmer gesetzt und den dazu verdonnert die Leute abzukassieren.

Matthäus war so einer.

Wer durch wollte musste bei ihm blechen – so einfach war das.

Nur für ihn war das alles andere als einfach.

Denn er… er war eigentlich ein armer Kerl.

Er hat selbst von dem ganzen Zaster, den er da reingescheffelt hat,

keine müde Münze zu sehen bekommen.

Er musste alles fein säuberlich an Rom abdrücken.

Naja, wirst du sagen… die Römer werden ihn fürstlich belohnt haben, dafür, dass er das Geld in ihre Staatskassen geschaufelt hat… Pustekuchen!

Zolleinnehmer bekamen keinen Lohn.

Ja toll, von was haben die dann gelebt?

Eben!

Die waren dazu gezwungen mehr zu verlangen, als nötig, um überhaupt leben zu können…

Ein ganz mieser Trick, den die Römer angewandt haben, um Menschen abhängig zu machen.

Aber das hat die Leute, die von den Zöllnern abkassiert wurden, nicht interessiert.

Für die waren alle Zöllner Verbrecher,

mit die verrufensten Leute überhaupt.

Zöllner waren abgeschrieben…

Umso erstaunlicher:

Als Jesus an die Zollstation von Matthäus kommt, beschreibt die Bibel diesen Augenblick so: Jesus kam und sah… einen Menschen am Zoll sitzen…

Einen Menschen – verstehst du – keinen Betrüger – keinen miesen Kerl – einen Menschen!

Einen… wie du und ich.

Er sieht dich an… und egal, was andere über dich sagen…

egal was für eine Geschichte du hast… Jesus sieht einen Menschen in dir.

Er hat dich nicht abgeschrieben – keinen Augenblick.

Er geht auf dich zu und sagt es zu dir, was er damals einem Matthäus gesagt hat: Komm mit – folge mir nach – ich will mein Leben mit dir teilen.

Was für ein Augenblick.


Mit dem Rücken zur Wand…

Er muss ein eigenartiges Bild abgegeben haben, wie er da so stand.

Ein einzelner Mann inmitten eines nervös dreinschauenden Volkes, das sich immer wieder umsah, ob die Verfolger schon in Sicht kamen.

Mose auf der Flucht aus Ägypten.

Er stand am Roten Meer… und es war, als stünde er und das Volk Israel, wie mit dem Rücken zur Wand.

Sie waren aus Ägypten geflohen.

Und nun saßen sie in der Falle… in einer Sackgasse.

Sie konnten nicht mehr vor und nicht mehr zurück.

Hinter ihnen kamen die ägyptischen Streitwagen, die ihnen nachjagten. Das wussten sie.

Vor ihnen lag ein nicht zu überwindendes Hindernis: das Meer.

Und in ihm, in Mose… war diese Stimme… die Stimme Gottes…

als wenn Gott sagen würde: „Tu es… es mag sich verrückt anhören aber: tu es: Halte deine Arme über das Meer – und es wird sich teilen.“

Ich frage mich: Was hätte ich gemacht an seiner Stelle?

So wie ich mich kenne… mir wäre durch den Kopf geschossen: das ist doch verrückt – seit Menschen Gedenken hat sich noch nie ein Meer geteilt, weil jemand seine Hand gehoben hat – so ein Unsinn.

Seit Menschen Gedenken… ja, aber Gottes Möglichkeiten sind anders.

Seine Möglichkeiten sind verrückt.

Er spielt in einer anderen Liga.

Was eigentlich traue ich Gott zu?

Kann er nur, was ich mir vorstellen kann?

Dann bin ich am Ende, wenn ich selber nicht mehr weiß, wie es jetzt weitergehen soll.

Aber Gott… Gott ist nicht am Ende, wenn ich keinen Ausweg mehr sehe.

Er hat einen Weg für dich und für mich… selbst wenn wir uns in unserer Fantasie nicht mal mehr ausmalen können, wie der Weg denn jetzt noch aussehen sollte… Gott hat einen Weg… einen gehbaren.

Immer!

Und Mose hebt seine Arme und das Unglaubliche geschieht.

Ein Wind kommt auf, ein Sturm, das Meer teilt sich, sie ziehen hindurch, kommen trockenen Fußes auf die andere Seite – das Meer schließt sich hinter ihnen – gerettet!

Total verrückt: Gott hat einen Weg – immer!


Da geht was… (Markus 10,51)

„…dass ich sehend werde“ (Markus 10,51)

Es war nicht geplant.

Niemand hatte es vorhergesehen – keiner damit gerechnet.

Er selber wäre vermutlich nie auf den Gedanken gekommen,

dass er einmal in so eine Situation geraten könnte… und doch befand er sich nun plötzlich mitten drin.

Er fühlte wie sein Herz schlug,

wie seine Kehle schlagartig trocken wurde vor Aufregung.

Seine Hände wurden feucht; er spürte: es geschieht etwas…

aber er wusste noch nicht was.

Seine Vorgeschichte liegt im Dunkeln – wir wissen nicht viel von ihm.

Wir wissen wo er wohnte, wie er hieß, dass er blind und in Folge dessen auch arm war und… dass er am Wegrand saß, als Jesus Jericho verlassen wollte.

Ein Riesentumult, Stimmengewirr, Schritte, Wortfetzen…

Wer hat ihm was erklärt? Woher wusste er, wer Jesus war?

Was hatte er von ihm gehört?

Und woher eigentlich nahm er den Mut,

auf einmal so laut er nur konnte nach Jesus zu rufen?

Die Reaktion der Menschen in seiner Umgebung war die übliche: er solle ruhig sein, es sei unangemessen so rumzuschreien, ob es nicht etwas weniger emotional ginge, was das überhaupt solle…

Und er? Er schrie!

Da bleibt Jesus stehen.

Er geht nicht vorbei wenn einer zu ihm will.

Wenn einer zu schreien beginnt, weil er nicht mehr anders kann.

„Ruft ihn her!“ sagt Jesus.

Der Blinde wirft seinen Mantel von sich, springt auf, geht auf Jesus zu…

„Was willst du, dass ich für dich tun soll?“ fragt Jesus ihn

Und er sagt: „Dass ich sehen kann.“

Heute stehst du vor Jesus.

Er sieht dich an und fragt dich: Was… kann ich für dich tun?

Was wirst du ihm sagen?

Was wirst du ihm zutrauen?

Was es auch ist… Jesus wird damit nicht überfordert sein.

Keinen Augenblick!

Übrigens: den Blinden damals hat Jesus geheilt… weil er ihm vertraut hat.


Gewagte Worte... (Markus 5,36)

Im September 2013 haben wir geheiratet.

Unser Trauvers ist inspiriert durch die Großeltern meiner Frau. Es ist der Gleiche.

Manch einer wird mich belächeln, manche zustimmen, wenn ich das jetzt erzähle, doch wir haben diesen Vers gewählt, da wir beide manchmal sehr ängstliche Menschen sind.

„Habe keine Angst! Glaube nur.“ Markus 5,36

Es sind Worte, die uns Mut zusprechen und im selben Moment herausfordern.

Herausfordern, weil es manchmal doch schwerfällt, zu glauben, blickt man in die Welt oder manch eine Situation im eigenen Umfeld.

Es sind gewagte Worte.

Es sind Jesu Worte, die er zu Jairus, dem Synagogenvorsteher sagt.

Jairus, der voller Angst zu Ihm kam, weil seine Tochter in diesem Moment krank ist und zu sterben droht.

Schaue ich auf Opa, wird er mir immer neu zum Vorbild.

Angst hätte ihn überwältigen können.

Er ist von Geburt an gehörlos und mit Anfang dreißig verlor er langsam das Augenlicht. Seinen Job als Schneider musste er aufgeben.

Seine Kinder sah er nur bedingt aufwachsen.

Seine Enkel, Urenkel konnte und kann er nur ertasten.

Will man sich mit ihm unterhalten, muss man Lormen, also in die Hand schreiben können.

In all dem hat Opa nie aufgehört, nach vorne zu blicken.

Er hatte und hat keine Angst, denn er glaubt!

Sein vertrauensvoller Blick war und ist der auf Ostern gerichtete.

Ein Blick auf Hoffnung zu.

Opas Ostergruß berührt mich jedes Jahr aufs Neue: „Jesus lebt! Durch ihn auch ich.“

Gerade jetzt, heute ist Angst ein Thema, dass uns beherrschen kann und könnte!

Doch was, wenn wir den Blick wie Opa, auf das richten, was Jesus Jairus und auch uns zusagt?

„Habe keine Angst! Glaube nur.“

Glaube! Denn am Ende steht das Leben.

Am Ende steht die Hoffnung darauf, dass Jesus an Ostern den Tod überwunden hat und so Ewiges Leben möglich ist.

Unser Hoffen, unser Glauben ist begründet!

Habe also keine Angst! Glaube nur! Denn „Jesus lebt! Durch ihn auch ich, wir, du!“

Das lässt mich hoffen, aufatmen und ermutigt, mich angstfreier zu leben


Zum Anfassen... (Johannes 20,235)

Eine Andacht von Steffi Schwarz.

Zum Anfassen

Als die Jünger über den auferstandenen Jesus reden sagt Thomas:

„Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und lege meinen Finger in die Nägelmale und lege meine Hand in seine Seite, kann ich’s nicht glauben.“

(aus Johannes 20,25)

Stell dir vor, jemand erzählt: „Ich habe ein super leckeres Restaurant entdeckt. Da kann man unglaublich gut essen. Das musst du mir glauben.“ Doch ob mir das Essen im Restaurant schmeckt werde ich nur feststellen, wenn ich es selber teste.

„Jesus lebt“ hört der Jünger Thomas einige Tage nach der Kreuzigung von seinen Freunden. Doch er bleibt skeptisch. Denn auch hier reicht die Erfahrung aus zweiter Hand nicht aus.

Thomas merkt, die angebliche Auferstehung kann er nur glauben, wenn er Jesus persönlich trifft. Denn die Nachricht, dass einer der am Kreuz gestorben ist nun lebt ist zu unglaublich, als dass bloßes Erzählen reichen würde. Ein glaubwürdiger Beweis dagegen wäre es, wenn Thomas die Nägelmale, die Löcher der Nägel in den Händen von Jesus, anfassen könnte. Denn dadurch würde er erleben, dass Jesus tatsächlich von Gott auferweckt wurde und lebt.

Was hilft dir zum Glauben?

Was brauchst du und ich, damit wir Jesus Vertrauen schenken können?

Vielleicht möchten wir wie Thomas ganz praktisch erleben, dass Jesus im Hier und Jetzt lebendig ist. Möglicherweise erhoffen wir uns ebenfalls eine persönliche Erfahrung die unzweifelbar zeigt: Jesus, der Herr über Leben und Tod, ist in meinem Leben gegenwärtig.

Mit so einer Bestätigung können wir uns Jesus, mit dem Glück und den Fragen unseres Lebens, anvertrauen. Für alle Hoch- und Tiefpunkte im Leben gibt es dann eine Zuflucht und selbst für das eigene Sterben einen Halt.

Damit so ein Vertrauen wachsen kann, braucht es Erfahrung – also hören, sehen, fühlen – aus erster Hand. Wie gut, dass der weitere Verlauf der Thomas Geschichte bekräftigt: Jesus nimmt die „ich möchte glauben können“-Sehnsucht ernst.

Die Einladung lautet:

Erzähle Jesus was du brauchst um dein Vertrauen auf ihn setzen zu können. Sag ihm was dir fehlt um, wieder neu oder zum ersten Mal, ihm zu glauben.

Und dann halte die Augen offen nach Jesus-Erfahrungen aus erster Hand. Thomas durfte die Wundmale von Jesus sehen. Wer weiß welche ermutigende Glaubens-Stärkung du geschenkt bekommst.

Der Baum am Bach... (Jeremia 17,7-9)

Stell dir eine wunderschöne Landschaft vor.

Eine hügelige Gegend.

An den Berghängen wachsen ganz unterschiedliche Pflanzen,

viele verschiedene Gräser, bunte Blumen und kleine Sträucher.

Am Fuß des Berges plätschert ein kleiner Bach durch die Wiesen.

Nur wenige Meter neben dem Bach steht ein Baum.

Es ist ein ziemlich alter Baum.

Er hat weit ausladende Äste, viele Blätter hängen daran.

Sie schimmern in ganz unterschiedlichen Grüntönen.

Es sind nicht nur die Blätter, die so schön aussehen, sondern es sind auch wunderschöne Früchte an dem Baum. Der Baum hängt voll davon.

Der Blick geht aber nicht nur hoch in das Geäst des Baumes, in dem Vögel sitzen und ihre Lieder singen. Der Blick geht auch nach unten.

Da ist die dicke raue Rinde zu sehen und unten am Fuß des Baumes sieht man starke Wurzeln in der Erde verschwinden.

Sie gehen bis tief in die Erde hinein.

Sie geben dem Baum Halt und ziehen das Wasser aus dem frischen Bach.

Der Baum, der so nah am Wasser steht, kann viele gute Früchte bringen, weil er die Verbindung zu diesem Bach hat.

Unter dieses schöne Bild könntest du einen Bibelvers schreiben.

„Gesegnet ist der Mann, der sich auf den Herrn verlässt und dessen Zuversicht der Herr ist.

Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hinstreckt.

Er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt,

sondern bringt ohne Aufhören Früchte“

Das ist ein starkes Bild.

Wenn ich mich auf Gott verlasse, dann bin ich wie ein schöner, starker Baum.

Wenn ich nicht auf mich selbst blicke, sondern auf Gott schaue, dann kann ich Frucht bringen. Dann können andere Menschen sehen, wie ich für sie da bin.

Von einem Baum, der mitten in der Wüste steht,

könnte man diese Sätze so vermutlich nicht sagen.

Aber für den Baum, der am Fluss wächst, ist es so.

Er hat die direkte Verbindung zum Wasser.

Im Bild gesagt bedeutet das: Ich brauche die direkte Verbindung zu Gott.

Wenn ich diese Verbindung habe, dann besteht die Möglichkeit, dass ich gut wachsen und Frucht bringen kann.

Es kommt nicht auf die Schönheit des Baumes an,

aber auf seine Wurzel – auf die Verbindung zum frischen Wasser.

Es kommt nicht darauf an, mit großer Anstrengung viele schöne Früchte zu bekommen,

sondern es kommt auf die Verbindung zu Gott an.

Beten, Bibel lesen, Loblieder singen,

mitten in der dürren Corona-Zeit an einem Gottesdienst im Internet teilnehmen

oder über einen Psalm nachdenken…

das sind alles Möglichkeiten, die du hast,

um mit Gott in Verbindung zu kommen.

Nutze sie – und wachse dabei.

Lies selbst im Original nach: Bibel, Jeremia 17,7-9

Übersprudeln... (Lukas 6,45)

In einem Sommerurlaub habe ich mir etwas gegönnt: einen Helicopterflug über den Grand Canyon. Ich habe ein paar kurze Filme davon gedreht, aber die meiste Zeit nur über die tolle Landschaft gestaunt. Wie kreativ Gott ist! Es ist unfassbar, atemberaubend.

Wieder zuhause, berichte ich einer Bekannten überschwänglich davon und zeige ihr einen meiner Kurzfilme. Die Begeisterung sprudelt in Worten aus mir heraus. So wie ein Sprichwort sagt: Wovon das Herz erfüllt ist, das spricht der Mund aus. Welche berühmte Person das wohl gesagt hat? Jesus selbst! Er spricht von vollen Herzen und vom Übersprudeln: „Denn wovon das Herz erfüllt ist, das spricht der Mund aus!“ (Lk.6,45)

Jesus vergleicht in diesem Zusammenhang unser Herz, unser Innerstes, mit einer Schatzkammer. Dort können gute Schätze lagern, aber auch Schrott. Echte Goldschätze oder alte Rostlauben. Menschenverachtendes oder Leben Förderndes. Wir selbst sind die Schatzsammler für unsere Herzen. Es liegt allein in unserer Verantwortung, womit wir tagtäglich unser Herz füllen, womit wir uns beschäftigen, welche Themen, Meinungen und Bilder wir an uns ranlassen. Wo gute Schätze gesammelt sind, kommt auch Gutes raus. Wo Schrott lagert, kommt auch nur Schrott raus.

Jesus sagt, wer Gottes Worte hört und sie in sein Herz lässt, bei dem kommt Gutes, Fruchtbares raus (frei nach Lk.8,15). Gottes Worte sind also Gutes, wie eine gute Ernte oder frisches Wasser in der Hitze. Wer sich damit füllt, wird davon erfüllt, gestärkt, geprägt und be-Geist-ert. Und das hat dann auch Auswirkungen auf die Menschen um uns herum.

Liedtipp dazu: https://youtu.be/LIG3oHl3eW8

Antje Metzger