Training

Allen Christen gilt der Auftrag von Jesus, Menschen zu seinen Nachfolgern zu machen. Das Geniale ist, dass dieser Auftrag sehr vielfältig ist und du deinen Stil finden und dich mit deinen Begabungen einbringen kannst. Hier findest du Impulse und Anregungen für dein persönliches Training.

Zwischen den Zeilen: Deine Einstellung ist entscheidend

Laut des Psychologen Mehrabian besteht die Wirkung unserer Kommunikation zu 55% aus Körpersprache, zu 38% aus Stimmlage und nur zu 7% aus dem Inhalt¹. Das bedeutet, dass sich deine innere Einstellung in deiner Körperhaltung, Stimmlage, Mimik und Gestik widerspiegelt. Dein Gegenüber spürt es, ob du mit der Überzeugung, dass du die beste Nachricht der Welt hast, auftrittst oder nicht. Gott ist lebendig und er kann das Leben von Menschen wirklich neu machen. Mit dieser Einstellung hast du eine positive Ausstrahlung. Es geht dabei nicht um einen psychologischen Trick, sondern darum, dass du dir bewusst machst, dass du die schönste Nachricht der Welt weitersagst.

Liebe hingegen kannst du dir nur von Gott schenken lassen. Denn dein Gegenüber spürt, ob du aus Liebe oder aus Pflichtgefühl handelst. Die Bibel spricht oft davon, dass die Liebe das Wichtigste ist (vgl. 1. Kor 13). Mit Liebe und echter Anteilnahme kannst du die Wahrheit sagen, ohne zu verletzen. Und wenn dein Gegenüber ablehnend reagiert, wird deine Haltung der Liebe ihn trotzdem berühren.

¹vgl. The Journal of Counselling Psychology 31, S. 248-252, 1967 in www.softskills.com

Gesprächseinstieg


a) mit Freunden

Wenn du mit Freunden/ Bekannten über den Glauben reden möchtest, kannst du ganz anders ins Gespräch kommen als mit fremden Menschen: Biete ihnen „Steilvorlagen“, worauf sie reagieren können oder erzähle einfach von dem, was du im Alltag mit Jesus erlebst. Z.B. „Letzte Woche hatte ich so ein schönes Erlebnis mit Gott“ oder „Du glaubst nicht, was ich letzte Woche mit Gott erlebt habe.“ Damit spielst du deinem Gegenüber den Ball zu. Wenn er eine Rückfrage stellt, wird er aufmerksamer zuhören. Mehr konkrete Tipps, wie du mit Bekannten über den Glauben reden kannst, findest du hier im Punkt „Tipps, um mit Freunden über den Glauben zu sprechen“.

b) mit fremden Menschen

Die ersten Millisekunden können entscheided sein, ob sich jemand auf ein Gespräch einlässt. Wenn du mit einem Lächeln und einem freundlichen „Hallo“ auf eine Person zugehst, wirst du mehr Offenheit erfahren.

Eine Methode als Gesprächsöffner kann dir dabei Sicherheit geben. Konkrete Vorschläge findest du hier.

Ebenso ist es ratsam, dir die erste Frage gut zu überlegen. Wichtig ist, dass sie zu dir passt.

Unsere Erfahrungen zeigen, dass Fragen wie „Haben Sie kurz Zeit?“ an den meisten Orten eher ein „nein“ provozieren. Dafür wirkt die Frage „Darf ich Ihnen eine Frage stellen?“ oder wenn es sich um eine Umfrage handelt „Wären Sie so freundlich und würden mir 5 kurze Fragen beantworten?“ oft Wunder. Wenn du deine Methode gefunden hast, kannst du deine passende Frage dazu trainieren und fühlst dich damit sicherer.

Nach einem erfolgreichen Gesprächseinstieg ist es ratsam, dir 2-3 Ideen zu überlegen, wie du das Gespärch fortführen kannst. Optimalerweise kannst du an eine Aussage deines Gespärchspartners anknüpfen. Sollten sich keine Anknüpfungspunkte ergeben, hier ein paar Vorschläge: „Darf ich dir erzählen, wie ich mich auf die Suche nach Gott gemacht habe?“ oder ein etwas provokanterer Einstieg wäre „Ich behaupte, dass du es prüfen kannst, ob es Gott gibt!“ (Jeremia 29,13: „In der Bibel gibt es ein Versprechen: „Wenn ihr mich von Herzen sucht, dann werdet ihr mich finden“ – Falls diese Aussage wirklich von Gott ist, dann wird er sich dir zu erkennen geben, wenn du ihn darum bittest“)

Zusammengefasst könnte ein Gesprächseinstieg so aussehen:

Freundliches „Hallo“ + Einstiegsfrage, die zu deiner Methode passt + Anknüpfung an das, was die Person gesagt hat oder weiterführende Frage


Tipps, um mit Freunden über den Glauben zu sprechen


Freundschaften sind eine super Möglichkeit, um Interesse am Glauben zu wecken. Wenn du authentisch deinen Glauben lebst, werden deine Freunde mit Sicherheit darauf aufmerksam.

  • Beziehe den Glauben in deinen Alltag ein! Besonders bei Freunden oder im Familienkreis ist es gut, nicht so offensiv zu „predigen“. Biete ihnen vielmehr „Steilvorlagen“, die zum Nachfragen einladen. Z.B.: „Ich bin so dankbar, dass Gott damals in mein Leben eingegriffen hat. Sonst wüsste ich nicht, wie mein Leben jetzt aussehen würde.“, „Ich habe heute so ein Wunder mit Gott erlebt“, „Als Gott in mein Leben gekommen ist, hat er mir inneren Frieden geschenkt“… Bete dafür, dass Gott dir gute Gelegenheiten gibt. Das wird er definitiv machen.

  • Ein Schlüssel zu tiefgehenden Gesprächen liegt darin, sich zunächst selbst zu öffnen und von seinen Herausforderungen im Leben zu erzählen (auch, wenn du noch in der Krise bist – das zeigt, dass du authentisch bist.). Dadurch fällt es Freunden viel leichter, sich selbst zu öffnen.

  • Höre zu und sei an dem interessiert, was sie beschäftigt! Frage nach, anstatt vorschnelle Lösungen anzubieten.

  • Wenn deine Freunde von ihren Problemen erzählen,

    • höre ihnen zu und zeige aufrichtige Anteilnahme

    • erzähle passend zur Situation davon, wie dir dein Vertrauen zu Gott in deinen Problemen und Herausforderungen Kraft gibt und er dir hilft (oder dir sogar geantwortet hat)

    • biete ihnen an, für sie zu beten.

  • Erzähle von deinen Erlebnissen, die Du im Alltag mit Gott hast (oft sind es nicht die großen Wunder, sondern die kleinen Erlebnisse mit Gott im Alltag, die Menschen berühren, weil sie sich damit identifizieren können)

Mit den Nachbarn in Kontakt kommen


Nachbarn hat jeder – doch wie kann man mit ihnen auf eine ungezwungene Art mehr als nur Smalltalk halten?

  • Bitte deinen Nachbarn bewusst um Hilfe (auch, wenn man es vielleicht allein schaffen würde) oder biete ihm auch deine Hilfe an (z.B. wenn das Mehl ausgegangen ist oder man eine Bohrmaschine braucht)

  • zu besonderen Anlässen wie Weihnachten, Ostern, Geburtstag eine Karte mit einer kleinen Süßigkeit o.ä. verschenken und ggf. mit einem kleinen selbstgeschriebenen Impuls wie „Ich wünsche Ihnen, dass Sie im ganzen Weihnachtstrubel auch Zeit finden, um an den wahren Grund von Weihnachten zu denken: Gott kommt auf die Erde, um uns zu begegnen.“

  • Zum Grillen einladen: Dann hat dein Nachbar nicht nur den Grillduft in der Nase, sondern auch ein leckeres Steak in einer ungezwungenen Atmosphäre und du lernst ihn besser kennen.

  • Im Urlaub einen Nachbarn bitten, die Blumen zu gießen. Damit signalisierst du Vertrauen und dein Nachbar fühlt sich geehrt.

  • Gemeinsame Interessen wie Fahrradfahren, Filzen etc. nutzen und die Nachbarn dazu einladen.

  • Nehme Einladungen deiner Nachbarn an, z.B. zur Tupper-Party oder zu Kaffee und Kuchen.

  • Biete älteren Nachbarn Hilfe beim Einkaufen an.

  • Verschenke oder leihe Romane mit christlicher Botschaft an interessierte Nachbarn (z.B. „Der Kalligraph des Bischofs“ von Titus Müller; Heyne Verlag).

  • Besuche deinen Nachbarn im Krankenhaus.

  • Hilf bei Bedarf bzw. auf Anfrage im Garten oder der Wohnung.

  • Hilf ausländischen Nachbarn bei Behördengängen und/oder beim Deutschlernen.

  • Erzähle von deinem Urlaub: Zeige Urlaubsfotos und verbinde deinen Bericht mit einem kurzen Zeugnis, was du mit Gott erlebt hast (wenn es inhaltlich passt – z.B. wie du in der Natur Gottes Größe erlebt hast, eine Bewahrung auf der Fahrt, ein Wunder…)


Gespräch über den Glauben bewusst initiieren


Gespräch über den Glauben bewusst initiieren

Oft sind Menschen viel offener über den Glauben zu reden, als wir denken! Wichtig ist es, einen Anfang zu wagen.

Wenn du mit Nachbarn oder Arbeitskollegen in ein längeres Gespräch kommst, dann nutze es um auf eine natürliche Weise über den Glauben zu reden. Knüpfe an Aussagen deines Nachbarn/Arbeitskollegen an und gehe auf Fragen ein. Z.B. wenn er/sie sagt: „Gott sei Dank …“ könntest du ihm (situationsabhängig) sagen „Oh, ja, da hast du Recht. Wir können Gott für Vieles dankbar sein …“ o.ä.; „Zurzeit habe ich in der Arbeit/Zuhause echt Probleme …“ „Darf ich für dich beten, dass die Situation sich verbessert?“

Nehme die Situation, in der dein Nachbar/ Arbeitskollege sich befindet wahr und reagiere darauf, z.B. Geburt eines Babys, Urlaub, Trauerfall, längere Krankheit.


"Kanaanäisch - Deutsch" : Biblische Worte verständlich erklärt


Sünde

Falsches Verständnis in der Gesellschaft:

  • Sünde wird durch gute Taten wieder aufgehoben: „Ich bin doch kein schlechter Mensch und tu viele gute Taten. Deshalb wird Gott mir schon gnädig sein.“

  • Esoterische Vorstellung: Unsere Welt befindet sich in einem Gleichgewicht von Gut und Böse (Yin Yang) und Böse und Gut gehören zusammen.

  • Sünde ist nicht, ein Eis zuviel gegessen zu haben oder das Butterbrot nicht aufgegessen zu haben.

  • Kleine Sünden bestraft der Liebe Gott sofort“.

Einfach gesagt: Sünde = falsche Taten und Ignoranz Gott gegenüber

Das heißt konkret:

Unter Sünde versteht man unsere persönlichen Fehler, die unsere Beziehungen zu Gott, anderen Menschen und zu uns selbst zerstören. Die Konsequenzen dieser Fehler sind gravierend und führen letzendlich zum Tod (s. Begriff Tod). Gott und sein Reden zu ignorieren ist auch Sünde, denn das Wort Sünde bedeutet Zielverfehlung.

Biblische Beispiele

Jes 59,2: "Nein, eure Vergehen haben die Mauer gebaut, / die zwischen euch und eurem Gott steht. / Eure Sünden verhüllten sein Gesicht, / dass er euch auch nicht anhören will."

Praxisbeispiele

  1. Stell dir vor, du trägst einen Rucksack mit dir herum und jede falsche Sache die du im Leben tust, kommt in deinen Rucksack und du trägst ihn immer mit dir herum. Wie würde sich das anfühlen?

  2. Angenommen, eine Person hat dich angelogen: Kannst du ihr wieder genauso vertrauen, wie vor der Lüge? – Vermutlich nicht! Es ist eine Trennung zwischen euch beiden entstanden. Umso mehr trennen uns unsere Fehler von Gott – wie eine große Mauer, die wir nicht mehr alleine überwinden können.

Wichtiger Kontext:

Gott ist heilig; Vergebung

Heilig

vereinfachtes Wort: perfekt

Erläuterung:

Gott ist perfekt und keine Person kann in Gottes Nähe kommen, die nicht perfekt ist, weil sie sonst sterben würde.

falsches Verständnis der Gesellschaft:

...heilig ist man, wenn man in die Kirche geht, viel betet oder Bibel liest, schlechte Dinge nicht macht; wenn man einem halben Meter über dem Boden schwebt…

Biblische Beispiele

2.Mo 33,23, 2.Mo 3,6: Menschen, die eine Begegnung mit Gott hatten, wussten in diesem Moment, dass sie nicht in die Nähe zu Gott kommen können, weil sie schuldig sind und Gott perfekt.

Jak 2,10 Denn wer das ganze Gesetz hält und nur in einem Punkt dagegen verstößt, ist an allen Geboten schuldig geworden.

Praxisbeispiele

  1. Angenommen, du möchtest zu einer Hochzeit und trägst ein schönes weißes Hemd. Beim Frühstücken kommt nur ein kleiner Kaffeefleck aufs Hemd. Würdest du es trotzdem auf der Hochzeit tragen? – Vermutlich nicht, weil du nicht einen einzigen Fleck auf deinem Hemd haben möchtest.

Genauso ist es zwischen Gott und uns. Gott ist perfekt und wenn wir in seine Nähe kommen, dann können wir das nur, wenn wir auch perfekt sind – ohne einen Fleck. Dies schafft kein Mensch! [s. Vergebung: Und deshalb ist Jesus für unsere Fehler gestorben, nimmt uns unser schmutziges Hemd ab und gibt uns stattdessen seine reine Weste.]

  1. Angenommen, ein Arzt würde sich am ganzen Körper desinfizieren. Kurz bevor er eine Operation durchführt, berührt er nur mit der Spitze seines kleinen Fingers Bakterien. Dürfte er so in den OP Saal gehen? – Niemals! Es hätte tragische Folgen für den Patienten. Er muss zu 100% rein sein.

    Genauso ist es zwischen Gott und uns. Gott ist perfekt und wenn wir in seine Nähe kommen, dann können wir das nur, wenn wir auch perfekt sind, denn Gott kann nichts Schlechtes in seiner Nähe dulden. Dies schafft kein Mensch!
    [s. Vergebung: Und deshalb ist Jesus für unsere Fehler gestorben, und wenn wir ihm unsere Fehler bekennen, dann reinigt er uns von jedem Fehler (vgl. 1.Joh 1,9) .]

wichtiger Kontext:

Sünde; Vergebung; Gnade

Vergebung

falsches Verständnis der Gesellschaft:

1. „So etwas schlimmes kann ich ihm/ihr nicht vergeben!“

2. „Vergeben kann ich, aber vergessen kann ich nicht!“ – doch genau darum geht es (zu 1+2): Vergebung wird gerade dann deutlich, wenn ich an mir geschehenes Unrecht nicht mehr hervorhole, ohne Vergeltung zu fordern. Erst, wenn wir die Vergebung von Jesus an unserem eigenen Leben erfahren haben, können wir ansatzweise verstehen, was Vergebung wirklich bedeutet.

3. Unsere schlechten Taten werden Stück für Stück gereinigt, wenn wir etwas Gutes tun.

Bedeutung: Vergeben heißt, sich bewusst dafür zu entscheiden, ein Vergehen ohne Bedingungen nie wieder hervorzuholen – auch dann nicht, wenn die Person wieder etwas falsch macht. Jesus hat unsere Sünden an die tiefste Stelle des Meeres versenkt und oben das Schild „Angeln verboten“ angebracht.

Biblische Beispiele:

Ps 32,5 Da endlich bekannte ich dir meine Schuld / und verschwieg mein Unrecht nicht länger vor dir. / Da sprach ich es aus: / „Ja, ich gebe es zu, / ich bekenne meine Vergehen, Jahwe!“ / Und du, du hast mich befreit von der Schuld, / hast die Sünden vergeben, / das Böse bedeckt.

Kol 2,14 Er hat den Schuldschein, der mit seinen Forderungen gegen uns gerichtet war, für ungültig erklärt. Er hat ihn ans Kreuz genagelt und damit für immer beseitigt.

Anschauliches Beispiel:

1. Beispiel mit Rucksack fortführen (s. „Sünde“): Jesus bietet dir an, dir deinen kompletten Rucksack für immer abzunehmen. Wie würde sich das anfühlen?
Das bedeutet Vergebung. Die Vergebung hat Jesus alles gekostet: Sein Leben. Er ist für unsere Fehler am Kreuz gestorben und hat unsere Strafe getragen, die wir verdient hätten.

2. Diese Geschichte beschreibt sehr gut, warum Jesus am Kreuz für unsere Sünden sterben musste:

Der Dorfälteste eines Stammes sah, wie viele Einwohner sich durch den Konsum einer pflanzlichen Droge schadeten. Um seine Einwohner zu schützen erließ er ein Gesetz, welches den Konsum dieser Droge verbot. Damit sich die Dorfbewohner auch daran hielten, ordnete er an, dass jeder, der dieses Verbot übertritt, mit 30 Peitschenhieben bestraft werden sollte. Eines Tages brachte man eine alte Frau zu ihm, die auf frischer Tat ertappt wurde: seine eigene Mutter. Dies brachte den Dorfältesten in ein Dilemma: er war gerecht und Gerechtigkeit bedeutete in diesem Falle, dass er seine Mutter bestrafen lassen musste. Doch aufgrund ihres hohen Alters würde sie die 30 Peitschenhiebe vermutlich nicht überleben. Wenn er Gnade vor Recht ergehen lassen würde, wäre dies nicht gerecht gegenüber allen anderen Dorfbewohnern. Gespannt wartete das Dorf deshalb seine Entscheidung ab. „Meine Mutter ist schuldig und muss bestraft werden. Ich ordne 30 Peitschenhiebe an.“ Als der Vollstrecker mit dem ersten Schlag beginnen wollte, unterbrach ihn der Dorfälteste „Stop – halte ein“. Er begann, sein schönes Gewand auszuziehen und stellte sich zwischen seine Mutter und den Vollstrecker. „Jetzt kannst du mit den 30 Schlägen beginnen.“

Der Dorfälteste war sowohl gerecht und trotzdem gnädig.


Gnade

falsches Verständnis der Gesellschaft:

Gnade heißt, ein Auge zudrücken oder „5 gerade sein lassen“.

„Ich mache viele gute Dinge, deshalb wird der liebe Gott mir schon gnädig sein.“

Vereinfachtes Wort: unverdientes Geschenk

Erläuterung

Gnade ist nicht billig und schon gar nicht umsonst, denn sie hat Jesus alles gekostet:
Sein eigenes Leben. Für uns Menschen ist sie ein unverdientes Geschenk, welches wir uns niemals selber erarbeiten können.

biblische Beispiele:

Schächer am Kreuz: LK 23,41b-43:
Einer der beiden Verbrecher, der neben Jesus am Kreuz hingerichtet wurde, erkannte: „
Wir beide bekommen, was wir verdient haben, aber der da hat nichts Unrechtes getan.“ Dann sagte er: „Jesus, denk an mich, wenn deine Herrschaft beginnt!“ Jesus erwiderte ihm: „Ich versichere dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“

Diese Begebenheit veranschaulicht wohl am Besten, was Gnade bedeutet: Wieviel konnte der Verbrecher am Kreuz noch dafür tun, um zu beweisen, dass er die Vergebung von Jesus verdient hat? Nichts! Gottes Gnade ist nicht an eigene Taten gekoppelt. Sie ist bedingungslos. Das Einzige, was Gott von uns erwartet ist, dass wir unsere Sünden eingestehen und ihm bekennen:

1Joh 1,9 Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.

anschauliches Beispiel:

1. bestes Beispiel s.o.: Verbrecher am Kreuz

2. Angenommen, du hast 100.000 € Schulden auf der Bank und der Vollstreckungsbescheid wurde schon ausgestellt. Welche Möglichkeiten hättest du, diese Schulden loszuwerden? – Wenn du das Geld nicht aufbringen kannst, keine.
Wenn ich das Geld aber aus meinem Geldbeutel nehme und dir gebe, kannst du damit sofort zur Bank gehen und deine Schulden sind für immer getilgt.
Die einzige Bedingung ist, dass du das Geld annimmst.

wichtiger Kontext: Umkehr


Umkehr

falsches Verständnis der Gesellschaft:

oft herrscht ein Unverständnis, warum man umkehren soll, da man davon ausgeht, dass man ein guter Mensch sei.

Einfach gesagt: bewusste Entscheidung, mit Gott zu leben

Bedeutung

Umkehr ist eine bewusste Entscheidung, in einer persönlichen Beziehung zu Gott zu leben. Es bedeutet, dass ich mich bewusst wegdrehe von meinem bisherigen Leben ohne Gott (indem ich der Herr über mein eigenes Leben war) und mich zu Gott wende und ihm die Nummer eins in meinem Leben sein lasse, bzw. erlaube, dass er in mein Leben und meine Entscheidungen hineinreden darf. Umkehr ist die Einzige korrekte Schlussfolgerung, die aus dem Geschenk der Gnade richtig ist: Ich habe mein Leben falsch gelebt, Vergebung empfangen und lebe jetzt mit Gott.


Tod

Bedeutung:

In der Bibel hat Tod drei Bedeutungen:

  • geistlicher Tod = Unsere Beziehung zu Gott ist zerstört
    (durch die Entscheidung der ersten Menschen, sich über Gott zu stellen. Dadurch wird kein Mensch mit einer Beziehung zu Gott geboren)

  • physischer Tod = Wir müssen alle irgendwann sterben.

  • zweiter Tod = ewiger, endgültiger, unwiderruflicher Tod, ein ewiges Leben in der Trennung zu Gott.

Bibelstellen

Offb 20,14+15: Schließlich wurde der Tod selbst in den Feuersee geworfen und der Hades dazu. Der Feuersee ist der zweite Tod. Wenn also jemand nicht im Buch des Lebens eingetragen war, wurde er in den Feuersee geworfen.

Deine Erlebnisse mit Jesus


Deine persönlichen Erlebnisse mit Jesus kann keiner wegdiskutieren!
Deshalb sind sie so wichtig, denn sie zeigen, dass Jesus lebendig und erfahrbar ist.

Eine Richtlinie (kein Gesetz) ist es, dein Erlebnis in 3 Minuten zu erzählen:

  • 1. Minute: So war die Ausganssituation bzw. mein Leben bevor Jesus eingegriffen hat

  • 2. Minute: So habe ich Jesu Eingreifen erlebt

  • 3. Minute: So hat Jesus meine Situation bzw. mein Leben verändert, geprägt

Mit dieser Richtlinie kannst du sowohl deine Entscheidung für Jesus als auch ein aktuelles Erlebnis für dich trainieren.

Gehe vorbereitet in ein Gespräch,
indem du ein oder sogar mehrere Erlebnisse mit Gott im Hinterkopf hast.
Je nach Situation kannst du dann das passende Erlebnis erzählen.
Übe es vorher
mit Freunden um sicherer im Erzählen zu werden. Sie können dir ein Feedback geben, welche Details du ggf. weglassen kannst, oder was andere nicht ganz verstehen könnten.

Versuche, dein Erlebnis jeweils innerhalb von drei Minuten zu erzählen. Du kannst dein Zeugnis erzählen, wie du zu Jesus gekommen bist, oder du erzählst etwas anderes was du mit Gott erlebt hast (z.B. Freiheit von Ängsten oder Sucht, innere oder körperliche Heilung, Hilfe bei kaputten Beziehungen, Erlebnisse mit Gott im Alltag). Auch wenn es vielleicht nicht die rie
ßen Wunder sind, die du mit Gott erlebt hast, hast du doch eine Geschichte mit Gott, denn er ist lebendig und täglich für dich da.

Trau dich davon zu erzählen was Gott für und durch dich, sowie in dir tut.

Erfahrungsgemäß werden einige kritische Leute deine Erlebnisse als „Zufall“ bezeichnen. Ihnen kannst du ganz entspannt entgegnen, dass ein Erlebnis natürlich auch Zufall sein könnte, aber die Vielzahl an Erlebnissen, die du mit Jesus gemacht hast, starke Indizien dafür sind, dass es wirklich Jesus war, der dir geholfen hat.

Lass dich vom Heiligen Geist führen


Lebe selber in einer engen Beziehung zu Gott. Wenn Jesus regelmäßig die Nähe zu seinem Vater brauchte, um wirksam zu sein, dann brauchen wir dies erst recht!

Bitte Gott dir im Alltag Situationen zu zeigen, in denen du ein Segen für andere Menschen sein kannst.

Bespreche deinen Tag mit Gott und höre, ob er dich auf eine kommende Situation vorbereiten möchte. Erwarte, dass der Heilige Geist dir Möglichkeiten im Alltag zeigt, in denen du anderen praktisch oder aber auch durch ein Wort der Erkenntnis oder Ähnliches ein Segen sein kannst.


Nicht die Diskussion, sondern den Menschen gewinnen

Vermittle deinem Gesprächspartner immer das Gefühl, dass du ihm nicht deine Meinung überstülpst. Sonst bewirkt es nur das Gegenteil. Bringe ihn vielmehr zum Nachdenken. Beispielsweise könntest du ihm Folgendes sagen:

  • „Gott ist ein Gentleman. Er wird sich dir nicht aufdrängen. Weil er dich liebt, lässt er dir die freie Wahl, begegnet dir aber mit offenen Armen, wenn du Schritte auf ihn zumachst.“

  • „Mein Anliegen ist es nicht, dir meine Meinung überzustülpen. Ich möchte dir aber einen Gedankenanstoß geben, dass du dich auf die Suche nach einer persönlichen Beziehung zu Gott machen kannst. Das hat mein Leben echt verändert (das sollte dann aber auch wirklich so sein)“ oder

  • „Gott zwingt keinem, an ihn zu glauben, sonst wären wir nur Marionetten. Aber er möchte dir begegnen, wenn du dich auf die Suche nach ihm machst.“

Umgang mit dem Argument: "Es ist doch egal, woran man glaubt"

Ein falsches Toleranzdenken steht vielen Menschen im Weg, sich damit auseinanderzusetzen, ob es wirklich einen lebendigen Gott und eine Wahrheit gibt: „Es ist doch egal, woran man glaubt, hauptsache, man ist glücklich“. Unsere Antwort darauf ist oft: „Du hast recht – es ist egal, woran man glaubt (wenn es keinen lebendigen Gott gibt)… Es sei denn, es gibt wirklich einen Gott, der lebt. Dann ist es nicht egal, woran man glaubt. Wenn es wirklich einen Gott gibt, der die Welt gemacht hat und der erfahrbar ist, dann kann es nur einen geben, weil sich die Götter in den verschiedenen Religionen unterschiedlich vorstellen und sich im Charakter widersprechen.
Wenn das Versprechen der Bibel eintrifft „Wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht, dann werdet ihr mich finden“ (Jeremia 29,13), dann gelten auch die anderen Aussagen, die wir nicht nachvollziehen können – nämlich das Jesus gesagt hat „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben – zum Vater kommt man nur durch mich.“ (Johannes 14,6)

Dann ist es sehr entscheidend, woran man glaubt.“

Unterschied zwischen Religion und einer lebendigen Beziehung zu Gott


Wir denken, dass es wichtig ist, dass die Menschen den Unterschied zwischen Religion und lebendiger Beziehung zu Gott verstehen. Denn Religion bringt die Menschen von Gott weg, führt in die Werksgerechtigkeit („Ich bin doch ein guter Mensch“) oder Depression („Ich habe schon wieder versagt“).

Es ist nur eine äußere Hülle ohne Inhalt. Eine Beziehung zu Jesus ist aber lebendig und hat Auswirkungen im Leben, gibt Hoffnung, Freude und Frieden…


Warum gibt es soviel Leid auf der Welt, wenn es einen Gott gibt?


Dieser Frage begegnen wir häufig und sie bietet sich wunderbar für eine Diskussion an, die ins Leere läuft. Deshalb ist es wichtig, die Motivation des Gesprächspartners zu erforschen. Hat er persönliches Leid erlebt und ist deshalb verbittert gegenüber Gott oder nutzt er dieses Argument, um nicht glauben zu müssen? Häufiger ist Letzteres der Fall.

Wenn es die Situation hergibt, kannst du die direkte Frage stellen, ob die Person Leid in ihrem eigenen Leben erfahren hat.

a) Wenn jemand persönliches Leid erfahren hat:
Höre zu, zeige echte Anteilnahme, bete mit der Person, dass sie erkennt, dass Gott sie trägt, berichte von deinen eigenen Erfahrungen mit Leid…

b) Wenn die Person dies nur als Argument benutzt:
Halte dich nicht allzulange bei diesem unpersönlichen Thema auf, sondern lenke das Gespräch wieder auf die persönliche Ebene: Wir Menschen werden vieles nicht verstehen, aber wir können uns persönlich dafür öffnen, Gott zu begegnen und uns auf die Suche nach ihm zu machen…

Gib ehrlich zu, dass dich das auch beschäftigt und du keine endgültige Antwort gefunden hast. „Aber in allem Leid habe ich erfahren, dass Gott lebendig ist und mir seine Liebe gezeigt hat und bei mir ist.“

Generell helfen auch folgende Gedanken:

  • Wir haben weltweit genügend Lebensmittel, um alle Menschen zu versorgen. Das Problem ist unser Egoismus und unsere Geldgier. Deshalb wird in Deutschland Getreide verbrannt, damit der Preis stabil bleibt, in Afrika werden Hilfsgüter nicht weitergeleitet, weil Menschen Bestechungsgelder fordern und dadurch verhungern viele Menschen…

  • Gott hat uns nicht als Marionetten erschaffen, sondern lässt uns eigenständige Entscheidungen zu treffen. Leider haben wir diese Freiheit missbraucht und die Zerstörung, die wir weltweit sehen, sind menschengemachte Probleme und nicht Gottes Idee.

  • Wir tragen durch unser Konsumverhalten auch zu Armut in anderen Ländern bei – ob wir es wollen oder nicht. Selbst Markenkleidung wird oft unter Billiglohn hergestellt.
    Fazit: Du kannst einen Unterschied machen.


Glaube und Wissenschaft


Das Argument „Ich glaube mehr an die Wissenschaft und kann deshalb nicht an Gott glauben“ hören wir öfters in Gesprächen. Nicht Argumente sind es, die Menschen zum Glauben führen, sondern allein Gottes Wirken und sein Geist. Trotzdem können Gedankenanstöße helfen.

Fundierte Beiträge findest du auf begründet-glauben.org.

Viele Wissenschaftler waren übrigens gläubige Christen, die aus ihrem Glauben an Gott, der die Naturgesetze geschaffen hat, viele wichtige Entdeckungen machten: Blaise Pascal, Isaac Newton u.a. Hier einige Zitate:

„Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesens zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis.“ (Isaak Newton) mehr Zitate findet ihr hier

„Meine Forschungen haben ergeben, dass hinter all der Welt, mit der wir uns befassen, ein großer Orchesterdirigent sein muss, der alles lenkt und der unser Gutes will.“ und
„Nun weiß ich, dass es einen Gott im Himmel gibt“ (Albert Einstein)
[Anmerkung: Albert Einstein bezeichnet sich selber als Agnostiker und lehnt den Glauben an einen persönlichen Gott ab. Es muss also sehr weise mit Zitaten von Einstein umgegangen werden.
Hier findest du mehr Informationen.]

„Im Herzen eines jeden Menschen befindet sich ein von Gott geschaffenes Vakuum, das durch nichts Erschaffenes erfüllt werden kann als allein durch Gott, den Schöpfer, so wie er sich in Christus offenbart.“ und
„Jesus Christus ist der Mittelpunkt aller Dinge und der Grund zu allen Dingen, wer ihn nicht kennt, kennt nichts von der Welt und nichts von sich selber. „
(Blaise Pascal)

Quelle: Alle Zitate stammen von Evangeliums.net

Hier findest du kreative Ideen, wie du deinen Glauben weitergeben kannst, ohne reden zu müssen. Dadurch kannst du erleben, wie Gott dir eine Freude ins Herz gibt und dich führt. Vielleicht wagst du es dann auch, in einem passenden Moment über deinen Glauben zu reden. ;)

W-lan nach einer evangelistischen Website benennen

W-lan nach einer evangelistischen Website benennen

Menschen suchen überall nach offenen Netzwerken, um kostenlos ins Internet zu kommen. Oder sie wollen sich in ein Netzwerk einwählen und sehen dadurch Dein Netzwerknamen, der nach einer evangelistischen Website benannt ist. Z.B. Gott-suchen.com oder dem Videoportal von erf.de/menschgott. Damit eröffnest du Menschen die Möglichkeit, Gott im Netz kennenzulernen.


Millioneneuro - Schein liegenlassen oder als "Trinkgeld" weitergeben

Millioneneuro - Schein liegenlassen oder als "Trinkgeld" weitergeben


Nutze die Gelegenheit, wenn du in der Öffentlichkeit unterwegs bist:

  • Millionen Euro in Bahn, Bus, Bushaltestelle oder Ticketautomaten liegenlassen

  • als „Trinkgeld“ im Restaurant, an der Kasse, oder im besonderen Moment verschenken. Falls du dich traust auch mit dem Hinweis: „Auf der Rückseite steht, wie man sich auf die Suche nach Gott machen kann. Ich bin so dankbar, dass ich Gott finden konnte“

  • Einem Bettler neben einem Geldstück auch den Millionen Euroschein dazugeben



Impulse für das schwarze Brett

Impulse für das schwarze Brett

Jeder Rewe und Kaufland (und natürlich auch jede Uni) hat ein „schwarzes Brett“, wo jeder etwas zum Verschenken oder Verkaufen anbieten kann.

„Nimm dir, was du brauchst“ von den Marburger Medien ist eine geniale Idee, um Menschen in ihren persönlichen Bedürfnissen (Mut, Sicherheit, Liebe, Trost, Glück, Segen und Gesundheit) einen Zuspruch aus der Bibel zu schenken.

Diese und weitere Produkte kannst du bei den Marburger Medien bestellen


Postkarten in Restaurants/ Bars auslegen

Postkarten in Restaurants/ Bars auslegen

Viele Restaurants und Bars haben öffentliche Postkartenständer, wo kostenlose Postkarten ausliegen. Frage beim Inhaber nach, ob du dort auch Postkarten auslegen darfst – z.b. Postkarte mit der Aliveline (mit Link zur evangelistischen Seite), Postkarten vom ERF (Achtung: nicht alle Karten sind evangelistisch!) oder Postkarken von den Marburger Medien wie „befreit leben„, „7 Weltwunder“ oder „Du bist ein Wunsch, den Gott sich selbst erfüllt hat

Offener Bücherschrank

Offener Bücherschrank

Viele Städte haben einen offenen Bücherschrank, der von allen Bürgern kostenlos genutzt werden kann, um Bücher hineinzustellen oder herauszunehmen. Diese Gelegenheit kannst du nutzen, um eine Bibel oder ein gutes Buch, das Interesse am Glauben weckt, hineinzustellen.

Jüngerschaft

Wichtige Elemente der Jüngerschaft

Wichtige Elemente der Jüngerschaft

  • Neue Identität

Jeder frisch gebackene Christ darf von Anfang an wissen, dass er eine neue Identität hat. Er ist nicht mehr getrennt von Gott, sondern Gottes geliebtes Kind, in dem der Heilige Geist wohnt.

  • Persönliche Beziehung zu Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist).

Unterstütze den neugeborenen Christen darin, eine innige Beziehung zu Gott aufzubauen. Das kannst du praktisch tun, indem du ihn motivierst, die Bibel zu lesen und zu Beten. Ganz wichtig beim Beten ist nicht nur zu reden, sondern auch zu hören. Unterstütze dein Gegenüber, wie er lernen kann, Gottes Stimme zu hören und Gottes Willen zu tun. Dies ist der wichtigste Schlüssel in der persönlichen Beziehung mit Gott!

  • Gemeinschaft und Austausch mit anderen Christen

Motiviere den Neubekehrten Kontakt mit anderen Christen aufzunehmen und sich verbindlich in einer Kleingruppe/ einem Hauskreis zu integrieren. Das hilft dabei, Gott besser kennenzulernen, seinen Charakter positiv zu verändern und in der Nachfolge zu Jesus ermutigt zu werden.

  • Hoffnung weitergeben

Der Auftrag Jesu „Macht alle Nationen zu Jüngern“ aus Matth. 28 endet nicht dabei, dass Menschen sich für Jesus entscheiden und zu Jüngern werden, sondern es heißt dort auch „Lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe.“ Das bedeutet, dass jeder Jünger wiederum Menschen zu Jesus führt. Man nennt das auch das „Jünger-machen-Jünger-Prinzip“. Wenn du dem jungen Gläubigen schon von Anfang an vorlebst, seinen Glauben ungezwungen weiterzusagen, dann wird er auf dieselbe Weise Menschen anleiten, wie er es durch dich gelernt hat. Das ist Multiplikation.

Zeige einem jungen Christen wie er einen evangelistischen Lebensstil entwickeln kann und motiviere ihn anderen von seinen Erlebnissen mit Gott zu erzählen.


Die Vier Punkte

Besonders strukturiert denkenden Menschen helfen die „Vier Punkte“, mit ihnen kannst du das Evangelium in vier Schritten erklären:

  1. Gott liebt mich.

  2. Ich lebe getrennt von Gott.

  3. Jesus gab alles für mich. (Jesus starb für mich)

  4. Will ich mit Jesus leben?